Eine wichtige Nachricht für Besitzer von Bluesound- und BluOS-Geräten: Seit dem 20. Oktober 2026 lässt sich Apple Music direkt über die BluOS-Controller-App nutzen. Der Stream wird dabei vom kompatiblen BluOS-Player selbst abgerufen, statt das Smartphone als Audio-Zuspieler über AirPlay 2 zu benötigen. Die Einbindung erfolgt über ein kostenloses BluOS-Softwareupdate; ein aktives Apple-Music-Abonnement ist Voraussetzung.
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Bluesound integriert Apple Music direkt in BluOS: Das bringt das Update

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Native Apple-Music-Integration statt Streaming über das Handy
Bislang war Apple Music an vielen BluOS-Anlagen insbesondere über AirPlay 2 verfügbar. Mit der neuen Anbindung meldet man sich in der BluOS-Controller-App beim Musikdienst an. Danach übernimmt der BluOS-Player die eigentliche Wiedergabe, während das Mobilgerät zur Steuerung dient.
Praktisch bedeutet das: Die Wiedergabe muss nicht mehr dauerhaft als AirPlay-Stream über iPhone oder iPad laufen. AirPlay 2 bleibt als zusätzliche Option weiterhin erhalten. Apple Music gesellt sich in der BluOS-Oberfläche zu bereits unterstützten Diensten wie TIDAL und Qobuz.

Multiroom: Apple Music in mehreren Räumen
Die neue Integration unterstützt auch BluOS-Multiroom. Wer mehrere kompatible Player besitzt, kann Apple Music auf einem Gerät abspielen oder die Wiedergabe über Raumgruppen synchronisieren. Unterschiedliche Musik in verschiedenen Räumen ist innerhalb der Plattform ebenfalls möglich.
Interessant ist dabei das herstellerübergreifende Ökosystem: BluOS wird nicht nur in Bluesound-Produkten eingesetzt, sondern unter anderem auch in kompatiblen Geräten von NAD, PSB, DALI, Cyrus und Monitor Audio. Welche älteren Modelle das Update erhalten, sollte jeweils anhand der konkreten Geräte- und Firmwareversion geprüft werden.

Welche Bluesound-Geräte profitieren?
Bluesound nennt beispielsweise den NODE als Streaming-Baustein für eine vorhandene Stereoanlage, den PULSE FLEX für kleinere Räume und die PULSE CINEMA im Heimkino. Entscheidend ist nicht allein der Modellname, sondern ob der betreffende Player die aktuelle kompatible BluOS-Version verwenden kann.
Warum das gerade für Vinyl-Fans interessant ist
Ein Netzwerkplayer wie der Bluesound NODE ergänzt eine klassische Vinyl-Anlage um Streaming, ohne den analogen Plattenspieler ersetzen zu müssen. Ein typischer Aufbau bleibt: Plattenspieler → Phono-Vorstufe → Verstärker; der Streamer wird als weitere Quelle an einen geeigneten Eingang des Verstärkers angeschlossen.
Wer zwischen Vinyl und digitalen Alben wechselt, kann Apple Music dadurch über den gleichen Verstärker und die gleichen Stereo-Lautsprecher hören. Multiroom kann zusätzliche Hörzonen für Apple Music erschließen. Wichtig: Das Update macht einen Plattenspieler nicht automatisch multiroomfähig; die Verteilung einer analogen Vinyl-Quelle hängt weiterhin von den Eingängen und Funktionen der eingesetzten Hardware ab.
Ist die Wiedergabe jetzt automatisch Lossless oder Hi-Res?
Die offizielle Ankündigung nennt keine konkrete Streaming-Auflösung oder gesicherte Lossless-Unterstützung für die neue Apple-Music-Einbindung. Deshalb lässt sich aus der nativen Integration allein noch keine Aussage über die tatsächliche Bitrate oder über Hi-Res-Audio ableiten. Eine entsprechende Bestätigung beziehungsweise ein nachvollziehbarer Praxistest steht aus.
So wird Apple Music in BluOS eingerichtet
- BluOS-Controller-App aktualisieren und die Softwareversion des kompatiblen Players prüfen.
- Apple Music in der Liste der integrierten Musikdienste auswählen.
- Mit dem bestehenden Apple-Music-Konto anmelden.
- Player oder Raumgruppe auswählen und die Wiedergabe starten.
Das Softwareupdate ist nach Herstellerangaben kostenlos. Für Apple Music fallen weiterhin die regulären Abonnementkosten an. Weitere Informationen zu Netzwerkstreamern bietet unser Ratgeber zur Auswahl eines Netzwerkplayers.
Fazit
Die direkte Apple-Music-Anbindung schließt eine spürbare Lücke in BluOS und macht die Plattform für bestehende Stereo- und Multiroom-Anlagen vielseitiger. Für Vinyl-Liebhaber ist besonders attraktiv, dass ein NODE oder ein anderer kompatibler Streamer die vorhandene analoge Anlage als zusätzliche Musikquelle ergänzt. Zur tatsächlichen Lossless- beziehungsweise Hi-Res-Qualität sind noch belastbare Angaben erforderlich.
Quellen und Veröffentlichung: BluOS, offizielle Mitteilung vom 20.10.2026; Bluesound, offizielle Meldung vom 20.10.2026; Darko.Audio, 20.10.2026 (offene Frage zur Audioqualität). Abbildung: eigene redaktionelle Infografik, kein Hersteller-Screenshot. Dies ist eine News-Einordnung, kein eigener Produkttest.



