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Everest Audio Labs Ascent: High-End-Musikserver mit linearer Stromversorgung

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Everest Audio Labs Ascent: High-End-Musikserver mit linearer Stromversorgung

Everest Audio Labs aus Polen hat eine neue Version des Musikservers Ascent vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen eine vollständig linear geregelte ATX-Stromversorgung, eine eigenentwickelte USB-One-PCIe-Karte und ein passiv gekühltes Aluminiumgehäuse. HiFi PiG berichtete am 2. November 2026 darüber, StereoNET am 3. November. Der Server mit USB One kostet 8.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Vollständig lineare Stromversorgung statt Standard-PC-Netzteil
  2. USB One ist eine eigene PCIe-Schnittstelle
  3. Roon, HQPlayer und lokale Musiksammlung
  4. Die Rolle in einer Vinyl-Anlage
  5. Preis und Einordnung

Vollständig lineare Stromversorgung statt Standard-PC-Netzteil

Der Hersteller verwendet laut StereoNET einen abgeschirmten 250-VA-Transformator und sieben separate lineare Spannungsregler für die internen Verbraucher. Eine solche Architektur soll elektrische Störungen zwischen Computer-Hardware und Audioausgabe reduzieren. Die Konsequenz für den hörbaren Klang ist jedoch keineswegs automatisch bewiesen: Ausschlaggebend ist auch, wie angeschlossene DACs Störsignale unterdrücken.

USB One ist eine eigene PCIe-Schnittstelle

Die USB-One-Karte nutzt einen separaten USB-Controller, einen besonders stabil ausgelegten Oszillator und eigene Spannungsregler. Im Ascent wird sie über eine getrennte lineare Versorgung gespeist; zwei Superkondensatoren dienen als Energiespeicher. Die USB-One-Karte wird separat für 800 Euro angeboten. Das ist eine technische Spezialisierung, aber noch kein unabhängiger Beleg für hörbare Vorteile gegenüber gut konstruierten herkömmlichen USB-Ausgängen.

Everest Audio Labs Ascent: High-End-Musikserver mit linearer Stromversorgung

Roon, HQPlayer und lokale Musiksammlung

Zur Basis gehören laut Berichterstattung ein Intel N100, 16 GB RAM und eine 500-GB-System-SSD. Zusätzlicher Speicher für lokale Musik ist optional. Händler können den Musikserver unter anderem für Roon Server, Roon Bridge, MPD oder HQPlayer NAA konfigurieren. Das Gerät kann damit als Server oder als Netzwerk-Endpunkt eingesetzt werden.

Das passiv gekühlte Gehäuse verzichtet auf Lüfter und misst rund 430 × 353 × 109 mm. Je nach Ausführung können alternative USB- oder Netzwerk-Karten zur Ausstattung gehören.

Die Rolle in einer Vinyl-Anlage

Der Ascent ist kein Plattenspieler, kein Phono-Vorverstärker und kein Analog-Digital-Wandler für Schallplatten. Er ergänzt eine vorhandene analoge Anlage um hochwertige digitale Wiedergabe. Für die Nutzung wird ein externer kompatibler DAC benötigt, dessen analoger Ausgang an einen Verstärker angeschlossen wird. Der Phono-Signalweg bleibt davon unabhängig.

Preis und Einordnung

Der Ascent mit USB One kostet 8.000 Euro inklusive MwSt. und ist laut HiFi PiG erhältlich; die übliche Lieferzeit wird mit drei Wochen angegeben. Für die separat angebotene USB-One-Karte werden 800 Euro genannt. Das neue System wurde Ende Oktober auf der Audio Video Show Warschau demonstriert. Eigene Hör- oder Störspannungsmessungen liegen uns nicht vor.

Quellen: HiFi PiG, 02.11.2026; StereoNET, Jason Sexton, 03.11.2026. Titelmotiv: redaktionelle Illustration, kein Produktfoto.

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