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Grado Signature S150: offener HiFi-Kopfhörer mit neuem 44-mm-Treiber

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Grado Signature S150: offener HiFi-Kopfhörer mit neuem 44-mm-Treiber

Mit dem Signature S150 erweitert der US-Hersteller Grado seine Signature-Familie um ein vergleichsweise erschwingliches offenes Kopfhörermodell. Die Ankündigung datiert vom 22. Oktober 2026. Für 295 US-Dollar beziehungsweise 295 britische Pfund bekommen Käufer einen neuen dynamischen 44-mm-Treiber, ein abnehmbares Kabel und ein Gewicht von nur 220 Gramm. Ein verbindlicher deutscher Verkaufspreis ist noch nicht ausgewiesen.

Inhalt & Sprungmarken
  1. 44-mm-S-Treiber mit Papierverbundmembran
  2. Abnehmbares Kabel und überarbeiteter Bügel
  3. Passt der S150 zur Vinyl-Anlage?
  4. Preis und Verfügbarkeit

44-mm-S-Treiber mit Papierverbundmembran

Der neu entwickelte 44-mm-S-Treiber nutzt eine Papierverbundmembran, deren Materialkonzept Grado von seinen höher positionierten Signature-Modellen ableitet. Das Gehäuse wurde neu als einteilige Kammer aus mattschwarzem ABS-Kunststoff gestaltet. Der Kopfhörer bleibt dabei ein typischer offener, kabelgebundener Grado.

Das offene Gehäuse kann beim Musikhören ein luftiges Klangbild unterstützen, isoliert aber weder die Umgebung zuverlässig vom Musiksignal noch den Hörer von Außenlärm. Für Bahnfahrten, ein Großraumbüro oder laute Haushalte ist das Konzept daher weniger geeignet als ein geschlossener Kopfhörer.

Redaktionelle Übersicht zu den bestätigten Herstellerdaten des Grado S150: 44 mm, 220 g, 38 Ohm und offener Aufbau
Grado Signature S150: Eckdaten laut Hersteller. Redaktionelle Infografik, keine Abbildung des Kopfhörers.

Abnehmbares Kabel und überarbeiteter Bügel

Serienmäßig wird das neue Signature-Bronze-Kabel mitgeliefert. An beiden Hörmuscheln sitzen 3,5-mm-Anschlüsse; das Quellkabel endet ebenfalls auf 3,5 mm. Ein 6,3-mm-Adapter für klassische HiFi-Verstärker liegt bei. Damit lässt sich der S150 prinzipiell an vielen Kopfhörerausgängen nutzen, ohne auf Bluetooth oder eine interne Batterie angewiesen zu sein.

Zum neuen Kopfbügel gehören eine gepolsterte Lederauflage, Stahlelemente und überarbeitete Halterungen. Die serienmäßigen F-Ohrpolster können gegen andere kompatible Grado-Polster getauscht werden. Für die technischen Kennwerte nennt Grado 38 Ohm Nennimpedanz, 104 dB bei 1 mW Empfindlichkeit und einen Frequenzbereich von 16 Hz bis 34 kHz. Diese Zahlen allein ersetzen keinen Hörtest.

Kopfhörer neben einem Plattenspieler in warmer Hörumgebung
Gerade bei Kopfhörern zählen im Alltag nicht nur Datenblätter, sondern auch Komfort, Langzeithören und die Rolle im gesamten Setup.

Passt der S150 zur Vinyl-Anlage?

Für Vinyl-Fans ist ein rein analoger Kopfhörer ein unkomplizierter Abschluss einer klassischen Signalkette: Plattenspieler → Phono-Vorverstärker → Verstärker oder Kopfhörerverstärker → S150. Wichtig ist, dass die Phono-Stufe allein in der Regel keinen geregelten Kopfhörerausgang bietet. Wie der Anschluss gelingt, zeigt unser Ratgeber „Plattenspieler an Kopfhörer anschließen“.

Ein spezieller Kopfhörerverstärker ist nicht in jedem Fall zwingend. Ob er sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Verstärkerschaltung, dem gewünschten Pegel und möglichem Grundrauschen ab. Für den Hörplatz sollte zudem die offen abstrahlende Bauweise beachtet werden. Unsere Gegenüberstellung offener und geschlossener Kopfhörer hilft bei der Auswahl.

Preis und Verfügbarkeit

Grado bietet den Signature S150 zur Vorbestellung an. Der Hersteller nennt 295 US-Dollar und 295 Pfund sowie einen voraussichtlichen Versandbeginn Anfang November 2026. Einzelne internationale Fachberichte nennen einen späteren Termin; wir orientieren uns hier an der unmittelbar veröffentlichten Herstellerankündigung. Ein bestätigter Euro-Listenpreis fehlt derzeit.

Fazit: Austauschbares Kabel, geringer Gewichtswert und klassisch offene Bauweise machen den S150 zu einer spannenden Neuheit für konzentriertes Stereo- und Vinyl-Hören. Ob sein Klang gegenüber günstigeren Grado-Modellen tatsächlich mehr bietet, lässt sich erst im Vergleich beurteilen. Es handelt sich nicht um einen eigenen Produkttest.

Quellen und Datum: Grado Newsroom, offizielle Ankündigung vom 22.10.2026; Grado Labs, Produktdaten und Vorbestellung. Grafiken: redaktionelle Illustrationen, keine Produktfotos.

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