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Parametrischer Equalizer (PEQ) erklärt: Frequenz, Q und Gain richtig einsetzen

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Parametrischer Equalizer (PEQ) erklärt: Frequenz, Q und Gain richtig einsetzen

Ein parametrischer Equalizer ist präziser als einfache Bass- und Höhenregler. Jeder Filter bekommt eine Frequenz, eine Stärke und eine Bandbreite. Damit lässt sich beispielsweise eine konkrete Bassüberhöhung absenken, ohne den gesamten Tieftonbereich zu verändern.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Die drei wichtigsten Parameter
  2. Absenken ist oft sicherer als stark anheben
  3. Q-Faktor nicht nach Gefühl wählen
  4. Peak, Low Shelf und High Shelf
  5. Fazit

Die drei wichtigsten Parameter

ParameterBedeutung
FrequenzBereich, um den der Filter arbeitet
GainAnhebung oder Absenkung in dB
QBreite des Filters: höheres Q = schmaler

Absenken ist oft sicherer als stark anheben

Eine Raummode als Pegelspitze lässt sich mit einem passend gesetzten negativen Filter häufig gut reduzieren. Eine tiefe Auslöschung mit +10 dB oder mehr anzuheben, ist dagegen meist problematisch: Verstärker und Lautsprecher werden stärker belastet, während die geometrische Auslöschung bestehen bleibt.

DSP und parametrischer Equalizer in einem aktiven Lautsprechersystem
DSP-Funktionen in Aktivlautsprechern und Subwoofern ermöglichen gezielte Filter. Entscheidend ist, dass Frequenz, Breite und Pegel zu einer realen Messung passen.
Parametrischer Equalizer (PEQ) erklärt: Frequenz, Q und Gain richtig einsetzen

Q-Faktor nicht nach Gefühl wählen

Breite Probleme benötigen breite Filter, schmale Resonanzen eher schmale. Ein extrem hoher Q-Faktor kann zwar eine Messlinie optisch glätten, ist aber empfindlich gegenüber kleinen Positionsänderungen. Für den Hörplatz ist eine etwas breitere, robuste Korrektur oft sinnvoller.

Peak, Low Shelf und High Shelf

Peak-Filter bearbeiten einen begrenzten Bereich. Shelving-Filter heben oder senken dagegen alles oberhalb beziehungsweise unterhalb einer Übergangsfrequenz. Das ist praktisch, um eine Zielkurve insgesamt leicht zu neigen, sollte aber nicht mit einer Reparatur einzelner Raummoden verwechselt werden.

Kurz zusammengefasst

Fazit

PEQ ist kein Klangregler zum Herumprobieren, sondern ein präzises Werkzeug. Gute Filter sind sparsam, messbasiert und lösen ein konkretes Problem. Wenige nachvollziehbare Filter sind meist besser als eine lange Liste aggressiver Korrekturen.

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