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Innenhüllen und Außenhüllen für Schallplatten: Papier, PE und PVC richtig einordnen

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Innenhüllen und Außenhüllen für Schallplatten: Papier, PE und PVC richtig einordnen

Die Hülle ist der direkte Schutz zwischen Schallplatte, Staub, Cover und Regal. Dabei sind Innen- und Außenhüllen zwei unterschiedliche Aufgaben: Innenhüllen schützen die Rillenoberfläche, Außenhüllen vor allem das Cover. Das Material sollte deshalb passend gewählt werden.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Warum einfache Papierhüllen nicht immer ideal sind
  2. PE-Innenhüllen: unkomplizierter Standard
  3. Antistatisch heißt nicht staubfrei
  4. Außenhüllen: PE oder PP sind meist unkompliziert
  5. Warum weiche PVC-Hüllen kritisch gesehen werden
  6. Innenhülle außerhalb des Covers lagern?
  7. Wann Hüllen ersetzen?
  8. Fazit

Warum einfache Papierhüllen nicht immer ideal sind

Reines Papier ist günstig und stabil, kann aber beim Herausziehen feinen Abrieb erzeugen. Auf sehr empfindlichen Oberflächen können außerdem leichte Wischspuren entstehen. Viele Original-Innenhüllen gehören trotzdem zur Veröffentlichung und sollten bei Sammlerplatten aufbewahrt werden.

PE-Innenhüllen: unkomplizierter Standard

Polyethylen-Innenhüllen sind glatt, weich und für den direkten Kontakt mit Vinyl weit verbreitet. Besonders praktisch sind Kombinationen aus Papierhülle und eingeklebter PE-Innenlage oder hochwertige, dünne antistatische Sleeves.

Schallplatten und schützende Hüllen in einer gepflegten Vinyl-Ecke
Innenhülle und Außenhülle erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Rillen schützen und Cover erhalten.
Innenhüllen und Außenhüllen für Schallplatten: Papier, PE und PVC richtig einordnen

Antistatisch heißt nicht staubfrei

Antistatische Hüllen können die elektrische Aufladung beim Ein- und Ausschieben reduzieren, verhindern aber nicht automatisch Staub. Eine saubere Platte gehört immer in eine saubere Hülle. Eine verschmutzte alte Innenhülle nach der Nassreinigung weiterzuverwenden, ist deshalb wenig sinnvoll.

Außenhüllen: PE oder PP sind meist unkompliziert

Klare Außenhüllen aus Polyethylen oder Polypropylen schützen Cover vor Scheuerstellen, Staub und Griffspuren. Zu enge Außenhüllen sind dagegen lästig und können empfindliche Coverkanten belasten. Für Gatefolds und dicke Pressungen gibt es größere Formate.

Warum weiche PVC-Hüllen kritisch gesehen werden

Sehr weiche PVC-Hüllen können Weichmacher enthalten. Bei langer Lagerung, Wärme und direktem Kontakt sind Wechselwirkungen mit Vinyl und Druckoberflächen möglich. Für eine langfristige Sammlung sind PE- oder PP-Hüllen deshalb die konservativere Wahl.

Innenhülle außerhalb des Covers lagern?

Bei häufig genutzten oder wertvollen Platten lagern manche Sammler die LP in einer neuen Innenhülle hinter dem Cover, aber innerhalb der Außenhülle. Das reduziert das Risiko von Seam Splits beim Transport und schont die originale Innenhülle. Für die normale heimische Lagerung ist das optional.

Wann Hüllen ersetzen?

  • wenn sie sichtbar verschmutzt oder fettig sind,
  • wenn Papier stark aufraut oder reißt,
  • nach einer gründlichen Nassreinigung, wenn die alte Hülle viel Staub enthält,
  • wenn eine alte weiche Kunststoffhülle klebrig oder trüb wird.

Mehr zur Reinigung findest du unter Schallplatten richtig reinigen und lagern.

Kurz zusammengefasst

Fazit

Für den Alltag sind glatte PE-Innenhüllen und ausreichend große PE- oder PP-Außenhüllen eine unkomplizierte Lösung. Originalhüllen solltest du aufbewahren, verschmutzte Kontaktflächen aber nicht aus Nostalgie weiterverwenden.

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